Ratgeber
KfW-Förderung bei Pflegeimmobilien

KfW-Förderung bei Pflegeimmobilien

Sie interessieren sich für eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage? Wenn Sie jetzt eine neue Pflegeimmobilie kaufen, können Sie mit KfW-Fördermitteln rechnen. Besonders attraktiv: die hohen (Tilgungs­-)zuschüsse für energie­effziente Neu­bau-Pflegeimmobilien.

KfW Förderung Pflegeimmobilien

Themen in diesem Artikel

Kreditanstalt für Wiederaufbau/KfW

Bereits seit 1948 hat die KfW das Ziel, die Lebensbedingungen zu verbessern - wirtschaftlich, sozial und ökologisch. Sie handelt im Auftrag des Bundes. Heute zählt die KfW weltweit zu den größten Förderbanken.

Der Hauptsitz befindet sich in Frankfurt am Main. Sie betreibt Niederlassungen in Berlin und Bonn. Zudem gehören zur KfW-Bank die Tochterunternehmen KfW IPEX-Bank, DEG und KfW Capital. Insgesamt beschäftigt sie über 6.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit circa 80 Standorten ist sie weltweit präsent.

Ihr Fördervolumen ist beachtlich. Allein 2020 betrug das zur Verfügung gestellte Fördervolumen über 135 Milliarden Euro. Rund ein Drittel der Gelder waren für Klima- und Unweltschutz-Maßnahmen bestimmt. Im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen stellt sie Finanzierungs- und Förderleistungen zur Verfügung, um zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der 17 sog. Sustainable Development Goals beizutragen, nämlich keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung, Gleichheit der Geschlechter, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, bezahlbare und saubere Energie, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Infrastruktur, weniger Ungleichheit, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben am Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen sowie Partnerschaften zur Erreichung der Ziele.

KfW-Förderung für energieeffizienten Neubau

Das Klima zu schützen, ist die größte Herausforderung unserer Generation. Das hat auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erkannt und fördert daher Pflegeimmobilien im gesamten Bundesgebiet, die einen entsprechenden KfW-Effizienzhaus-Standard erfüllen. Alle Neubau-Pflegeimmobilien auf unserer Plattform entsprechen den Standards der KfW. Damit verfügen sie über einen geringeren Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust.

Der KfW-Effizienzhaus-Standard gilt als Maßstab für energiesparende Gebäude. Energieeffizienz ist auch bei dem Neubau von Pflegeimmobilien ein wichtiger Bestand­teil der Energie­wende - und wird staatlich gefördert. Die Höhe der finanziellen Unter­stützung hängt vom KfW-Effizienz­haus-Standard des Neubaus ab.

Der KfW-Effizienzhaus-Standard umfasst zwei Kriterien:

  1. Die Höhe des Gesamt­energie­bedarfs der Immobilie (Primärenergiebedarf).
  2. Die Qualität der Wärme­dämmung der Gebäude­hülle (Transmissionswärmeverlust).

KfW-Effizienzhaus-Standards

Es gibt verschiedene KfW-Effizienzhausstandards für neu errichtete Pflegeimmobilien:

  • Effizienzhaus 40 Plus
  • Effizienzhaus 40
  • Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse
  • Effizienzhaus 55
  • Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse

Allgemein gilt, dass ein geringerer Wert einen geringeren Energie­bedarf der Pflegeimmobilie widerspiegelt und daher stärker durch die KfW gefördert wird. Als Referenz nutzt die KfW das KfW-Effizienz­haus 100. Dies entspricht bereits der Energie­einspar­verordnung (EnEV).

Ab dem 01.07.2021 können Käufer von Neubau-Pflegeimmobilien, die einem der o.g. Effizienzhaus-Standards entsprechen, die neuen Förder­kredite und Zuschüsse der „Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragen.

Effizienzhaus 40 Plus

  • Option 1: 25 Prozent (Tilgungs-)zuschuss von maximal 150.000 Euro Kredit­betrag / förder­fähigen Kosten
  • Option 2: direkt ausgezahlter Zuschuss von bis zu 37.500 Euro.

Effizienzhaus 40

  • Option 1: 20 Prozent (Tilgungs-)zuschuss von maximal 120.000 EuroKredit­betrag / förder­fähigen Kosten
  • Option 2: direkt ausgezahlter Zuschuss von bis zu 24.000 Euro

Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse

  • Option 1: 22,5 % (Tilgungs-)zuschuss von maximal 150.000 Euro Kredit­betrag / förder­fähigen Kosten
  • Option 2: direkt ausgezahlter Zuschuss von bis zu 33.750 Euro

Effizienzhaus 55

  • Option 1: 15 % (Tilgungs-)zuschuss von maximal 120.000 EuroKredit­betrag / förder­fähigen Kosten
  • Option 2: direkt ausgezahlter Zuschuss von bis zu 18.000 Euro

Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse

  • Option 1: 17,5 % (Tilgungs-)zuschuss von maximal 150.000 Euro Kredit­betrag / förder­fähigen Kosten
  • Option 2: direkt ausgezahlter Zuschuss von bis zu 26.250 Euro

Wichtig: Die Förderung der Effizienz­haus-Stufe 55 läuft am 31. Januar 2022 aus. Dies betrifft auch die Effizienzhaus-Stuffe 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse. Die anderen, oben genannten Effizienhaus-Stufen werden auch über den 31. Januar 2022 hinaus gefördert. Die Konditionen bleiben hierbei unverändert, wie oben beschrieben worden ist.

Fazit

Die KfW fördert energieeffiziente Neubau-Pflegeimmobilien. 

Käufer können aus zwei Möglichkeiten wählen:

  • Option 1: Käufer erhalten attraktive Förderkredite in Höhe von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit mit einem Tilgungszuschuss.
  • Option 2: Käufer, die kein KfW-Darlehen abrufen, erhalten einen direkt ausgezahlten Zuschuss.

Nähere Informationen zu den einzelnen Varianten sind oben ausführlich dargestellt worden.

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Lange Zeit waren Pflegeimmobilien aufgrund der sehr hohen Anschaffungskosten institutionellen Investoren und privaten Großvermögen vorbehalten. ZinsHafen ändert das und bietet Privatanlegern Zugang zu diesem prosperierenden Markt. Über ZinsHafen können Privatanleger einzelne Pflegeapartments in Pflegeimmobilien erwerben und regelmäßig attraktive Fördermittel nutzen.

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